Der Rachel und der Rachelsee
Kennzeichnend für den Rachel (1453 m) sind seine charakteristischen Felsblöcke aus Gneis. Der Gipfel bietet ein großartiges Panorama über den gesamten Bayerischen und Böhmerwald; bei Föhn sogar bis zu den Alpen. Die urigen Wälder rund um den höchsten Berg im Nationalpark Bayerischer Wald galten von jeher als geheimnisvoll.
Vielleicht ist gerade deshalb der Große Rachel mit seinem sagenumwobenen See schon immerein beliebtes Ausflugsziel für viele Naturfreunde.
Der Rachelsee ist der stillste Bayerwaldsee und nur auf Fußwegen zu erreichen. Er wird ebenso wie der Große Arbersee von einer steilen Seewand überragt. Unter der dunkelbraun gefärbten Wasseroberfläche verbirgt sich eine Tiefe von 15 m. Der 3,7 Hektar große See ist wegen seines Mangels an Kalksalzen arm an Wassertieren und Fischen. Um den See herum hat sich, da seit der Einrichtung des Naturschutzgebietes hier kein Baum mehr gefällt wurde, ein Urwald gebildet, der nur auf einem Urwaldlehrpfad durchquert werden darf. Der See entstand als eiszeitlicher Karsee, nachdem die Schmelzwasser des geschmolzenen Rachelgletschers durch einen Wall von Moränen aufgestaut wurden.
Ausgangspunkte für Touren:
Racheldiensthütte, Parkplatz Gfäll, Oberfrauenau, Klingenbrunn Bahnhof
Einkehr:
Racheldiensthütte, Waldschmidthaus