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KULTURmobil 2010

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Freitag, 27. August 2010 in Kollnburg am Rathausplatz

Der Fälscher - Dachbodenfunde

Der Fälscher - Dachbodenfunde
am Freitag, 24. September 2010 um 20.00 Uhr im Hotel-Gasthof "Zum Bräu" in Kollnburg

Gitarrenworkshops

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Mit Gitarrenprofi Harald Dobler. Versch. Termine.  

Viechtacher Wanderwochen

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Die Anmeldungen zu den diesjährigen Wanderwochen laufen bereits!  

iPaX2010 international Peace Art eXhibition

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Mit den Erben Dalis & Freunden. Altes Rathaus Viechtach.

Kabarett mit Sissi Perlinger

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Samstag, 27. November, 20 Uhr, Stadthalle Viechtach  

Der Haberfeldtreiber - Hanse Schoierer

Der Haberfeldtreiber - Hanse Schoierer
am Samstag, 09. Oktober 2010 um 20.00 Uhr im Hotel-Gasthof "Zum Bräu" in Kollnburg

transform-Projekt 2010

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Mit dem Gk Kunst des Dominicus-von-Linprun-Gymnasiums Viechtach.  

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Pfarrkirche "St. Johannes" in Moosbach

Wenn man von der Geschichte Moosbach und seiner Kirche redet, dann stößt man zuerst auf den Namen Chammünster. Denn hier nimmt die Geschichte ihren Anfang. Nach einer Grenzbeschreibung von 819 wurde das Gebiet um das heutige Moosbach dem Kloster Chammünster zugeschrieben, das hier dann eine Ortschaft mit Kapelle gründete. Moosbach selbst wird im ältesten Wittelsbacher Urbarbuch (1222-1228) erst mal mit einigen umliegenden Ortschaften erwähnt. Um diese Zeit fällt auch der Bau der Kirche in Moosbach. Sie wurde im Stil der Romanik errichtet. Im ältesten Pfarreiverzeichnis des Bistums Regensburg aus dem Jahr 1326 wird Moosbach bereits als Pfarrei geführt, 1412 erstmals ein Pfarrer Stephan mit Namen erwähnt, der bei der Erweiterung des Spitals in Viechtach als Wortführer genannt wird. Um das Jahr 1490 wurde dann die romanische Kirche umgebaut, erweitert und im Stil der Spätgotik gestaltet. Auf diese Zeit weisen auch noch Holzfiguren im Inneren der Kirche hin: Der Hl. Blasius und die Hl. Anna Selbdritt. Im Jahre 1691 wurde die Kirche um zwei Seitenkapellen erweitert, eine Kanzel eingebaut und die ganze Kirche im Stil des Barock erneuert. Dazu gehörte in den folgenden Jahren auch die Ausstattung mit einem Frührokoko-Altar, der früher wohl ein Kreuzaltar war. Daran erinnern die Altarfiguren Heraklius und Helena, die beide mit dem Kreuz Christi zu tun hatten. Heute schmückt diesen Altar ein Bild des Täufers Johannes aus dem 19. Jahrhundert. Johannes ist der Patron der Kirche und der Pfarrei. Zur weiteren Ausstattung der Kirche gehören viele Figuren aus der Barock und Rokokozeit mit den Gestalten bekannter Heiligen. Die beiden Seitenaltäre stammen ebenfalls aus dieser Zeit und zeigen ein Gemälde mit Anna Selbdritt, bzw. die Gestalt des Täufers Johannes mit den Heiligen Josef, der Heiligen Barbara und Katharina.

Eine besondere Kostbarkeit der Kirche ist der Hinterglaskreuzweg aus der sogenannten Neukirchener Schule. Josef Mathias Wittmann hat ihn gemalt und mit dem Jahr 1795 signiert. Da die Kirche für den Ort Moosbach allmählich zu klein wurde, erfolgte im Jahre 1963 eine Erweiterung nach hinten um etwa 8 Meter, die dem Stil der Kirche angepasst wurde. In den Jahren 1988-1991 wurde dann die Kirche innen und außen grundlegend saniert und renoviert und im Inneren auch die Orgel erweitert und neu gestaltet. In der Innenraumgestaltung ließ man sich dabei von alten Befunden und der Baugeschichte der Kirche Leiten. Es folgte eine Farbgebung, die an die Zeit der Gotik anknüpfte und der ganzen Kirche einen entsprechenden Rahmen verlieh. Auch die farbliche Gestaltung der Kirche außen geschah nach alten Befunden. Am 23. Juni 1991 war dann die Segnung der Orgel und die Weihe des Volksaltars durch Bischof Manfred Müller aus Regensburg.

Wer heute nach Moosbach kommt, sieht schon von weitem diese alte Kirche als Wahrzeichen, das den ganzen Ort überragt und sein Bild prägt.